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«Tollwutquarantänestation - einzigartig in der Schweiz"

Tollwutquarantänestation

Ein Konzept für Tierwohl und Sicherheit

Bei amtlichem Tollwutverdacht weder getötet noch zurückgeführt, sondern professionell betreut

Mit dem zunehmenden Personenverkehr und aus anderen Gründen – insbesondere dem unüberlegten Import von Welpen - gelangen immer öfter Tiere auch aus Tollwutrisikoländern in die Schweiz. Werden dabei die gesetzlichen  Import- und Tierseuchenbestimmungen nicht eingehalten, wird für ein Tier ein amtliches Tollwutrisiko ausgesprochen, unabhängig von Alter, Umständen, Schweregrad der Verfehlung oder dem tatsächlichen Risiko im Herkunftsland. Ein solches Tier hat in Abhängigkeit der Verfügung durch das zuständige Veterinäramt drei Möglichkeit: Rückschaffung, Euthanasie oder Quarantäne 120 Tage. Die Rückschaffung ist problematisch und endet oft mit dem Tod des Tieres. Die Euthanasie eines gesunden jungen Tieres ist ethisch sehr fragwürdig und auch für den durchführenden Tierarzt höchst belastend. Die Quarantäne wiederum ist sehr teuer und gehört insbesondere bei Welpen in professionelle Hände. Die Welpen müssen in dieser hochsensiblen Entwicklungsphase optimal gefördert werden, so dass diese während der Isolationszeit keine Deprivationsanzeichen entwickeln. Aktuell können sich nur wohlhabende Tierbesitzer diese Quarantäne leisten. Mit der Schaffung einer nationalen Tollwutquarantänestation lösen wir dieses Problem. In der Quarantänestation können aufgrund amtlichen Tollwutrisikos beschlagnahmte Hunde für Mensch und Umwelt sicher und mit einem hohen Tierwohlstandort für 120 Tage in Quarantäne untergebracht werden.